"DAS YOGA DES WOHNENS"        
                                                  Prof. Dr. Arch. Prabhat Poddar

Es ist nicht die Sonne, die untergeht,
sondern die Erde, die sich weiterdreht.


Im alten Indien mussten angehende Architekten, um zum Studium überhaupt zugelassen zu werden, die Meisterschaft über alle 64 im Sanskrit genannten Künste nachweisen. Dieses umfassende Wissen hatte zur Folge, dass Architekten höher angesehen waren als die damaligen Priester. Dieses Wissen fehlt den heutigen Planern, was negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit, unsere zwischenmenschlichen Beziehungen und unsere finanzielle Situation hat. Die Vastu-Lehre ordnet diese Probleme ganz klar dem falschen Bauen zu!  

Unsere moderne Welt belastet uns außerdem mit Umwelteinflüssen und -giften, Elektrosmog, schlechter Ernährung, Termin- und Leistungsdruck usw. 

Prof. Dr. Prabhat Poddar hat sich zum Ziel gesetzt, diese alte Wissenschaft wieder ans Licht zu bringen und die von ihm erforschten Methoden und Hilfsmittel für eine umfassende Lebensqualität in heutiger Zeit nutzbar zu machen, Wohnungen, Häuser und Arbeitsplätze zu korrigieren bzw. negative Einflüsse und Elektrosmog zu neutralisieren. 

Gerade heute, wo die Architektur und das Bauwesen sehr stark vom Streben nach reiner Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit geprägt sind, ist eine ganzheitliche und nachhaltige Bauweise, die bestrebt ist unsere Lebens- und Arbeitsräume mit der Umwelt zu harmonisieren und auf die Kosmische Energie abzustimmen, wichtiger denn je.  

Die vedische Architektur berücksichtigt, dass auf unserem Planeten verschiedene Energien wirken: Die Strahlen der Sonne, des Mondes und anderer Planeten, aber auch magnetische, bio-elektrische, thermische Energiefelder, Erdstrahlen und Erdgitternetze. Berücksichtigt werden außerdem die Eigenschaften der fünf Elemente, Feuer, Wasser, Erde, Luft und Äther. Zusätzlich spielen die Orientierung eines Gebäudes, die richtige Anordnung der Zimmer, die Form und Proportionen des Gebäudes aber auch die Lage des Grundstücks und die Verwendung natürlicher Materialien eine wichtige Rolle. 

Ein solches Haus "ordnet" uns augenblicklich und verbindet uns mit etwas "höherem oder umfassenderem", wie es auch das eigentliche Ziel des Yoga ist.

Prof. Poddar sagt, dass aus seiner Erfahrung selbst jahrelange Yoga- und Meditationspraxis nicht annähernd diese Erfolge erzielen wie das Betreten und der Aufenthalt in einem Vastu (korrigierten) Haus.